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Schöck Bauteile GmbH

Schöck lässt sich messen. Jetzt auch an zuverlässigen Trittschall-Kennwerten.

Für alle Isokorb Typen: Schöck liefert als erster Hersteller verlässliche Werte nach neuem und standardisiertem EAD-Prüfverfahren

Um die trittschalldämmende Wirkung von tragenden Wärmedämmelementen für Balkone sicher zu bestimmen, gibt es ein neues und standardisiertes Prüfverfahren nach EAD 050001-01-0301 (adopted version). Damit ist es erstmals möglich, verlässliche und vergleichbare Trittschall-Kennwerte für diese Produkte zu messen. In Zukunft können tragende Wärmedämmelemente somit auch im Hinblick auf den erforderlichen Trittschallschutz sicher geplant werden. Schöck ist der erste Hersteller, der diese Kennwerte nach der neuen EAD für alle seine Isokorb Typen für Stahlbeton-Stahlbeton Konstruktionen zur Verfügung stellt.

Mittlerweile sind in fast allen Bundesländern bauaufsichtlich eingeführte Mindestanforderungen an den Trittschallschutz von Balkonen in Mehrfamilienhäusern einzuhalten. Diese sind in der DIN 4109-1:2018 – Schallschutz im Hochbau aufgeführt: Im Sinne des Gesundheitsschutzes der Nachbarn darf der bewertete Norm-Trittschallpegel in der diagonal darunterliegenden Wohnung 58 dB nicht überschreiten. Die trittschalldämmende Wirkung übernehmen oft tragende Wärmedämmelemente, mit denen die Balkone an die Geschossdecken angeschlossen werden. Da es bisher jedoch kein verlässliches Prüfverfahren zur Bestimmung von Trittschall-Kennwerten für Balkondämmelemente gab, war auch keine sichere Prognose in Hinsicht auf den Trittschallschutz von Balkonen möglich.

 Neues Prüfverfahren sorgt für Verlässlichkeit

Mit dem neuen und standardisierten Prüfverfahren nach EAD 050001-01-0301 (adopted version) liegt erstmals ein klar definiertes Verfahren vor, mit dem akustisch verlässliche Trittschall-Kennwerte gemessen werden können. Eine EAD (European Assessment Document) ist ein Grundlagendokument zur Erteilung von Europäisch Technischen Bewertungen (ETA). Während das bisherige EAD-Prüfverfahren nur grobe Vorgaben hinsichtlich Prüfkörper-Abmessungen, Durchführung der Messung und Weiterverarbeitung der Messwerte machte, was zu unzulänglichen Ergebnissen führte, ist auf die Trittschall-Kennwerte nach dem neuen Verfahren Verlass. Sie ermöglichen endlich sichere und qualifizierte Entscheidungen in Bezug auf guten Trittschallschutz und Wirtschaftlichkeit: Ein zusätzlicher trittschalldämmender Aufbau muss nur dort geplant werden, wo er akustisch tatsächlich notwendig ist, und kann überall dort weggelassen werden, wo die Mindestanforderungen an den Trittschallschutz eingehalten werden. Die Trittschall-Kennwerte nach dem neuen EAD-Prüfverfahren bieten Architektinnen und Architekten somit mehr Planungssicherheit bei der Umsetzung ihrer Projekte.

 Forschungsprojekt als Basis

Die Entwicklung des neuen Prüfverfahrens war Gegenstand eines vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Forschungsprojekts, das die Hochschule für Technik (HFT) Stuttgart unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Berndt Zeitler durchführte. Der Bauproduktehersteller Schöck unterstützte die HFT Stuttgart als Industriepartner mit entsprechender Expertise. Die Ergebnisse des Forschungsprojekts fanden Einzug in die kürzlich abgeschlossene Überarbeitung der bisherigen EAD.

 Erstmals herstellerübergreifende Vergleichbarkeit möglich

Wenn Hersteller von tragenden Wärmedämmelementen in Zukunft ihre Trittschall-Kennwerte nach diesem neuen Verfahren messen, ist es erstmals möglich, die Kennwerte zuverlässig miteinander zu vergleichen. Schöck liefert schon jetzt die verlässlichen Trittschall-Kennwerte für knapp 10.000 Typen des Isokorb für Stahlbeton-Stahlbeton Konstruktionen – und damit die Basis für nachhaltiges und wirtschaftliches Planen nach neuestem Stand von Wissenschaft und Technik.

 Isokorb – auch energetisch die richtige Wahl

Mit Produkten wie dem Schöck Isokorb XT für Stahlbetonbalkone sind Planer in puncto Trittschall-Kennwerte und Wärmedämmqualität auf der zukunftssicheren Seite. Durch die absehbare Verschärfung der Anforderungen an die Energieeffizienz von förderfähigen Gebäuden wird das KfW-Effizienzhaus 40 zum neuen Standard mit energetischen Maßstäben, denen der Isokorb XT schon heute entspricht.

Über Schöck

Die Schöck Bauteile GmbH ist ein Unternehmen der internationalen Schöck-Gruppe, die mit über 1.100 Mitarbeitern in mehr als 40 Märkten aktiv ist. Der Hauptsitz liegt in Baden-Baden am Fuße des Schwarzwalds, wo 1962 die Erfolgsgeschichte des Unternehmens begann. Firmengründer Eberhard Schöck nutzte sein Wissen und seine Baustellenerfahrung, um Produkte zu entwickeln, die den Bauablauf vereinfachen und bauphysikalische Probleme lösen. Diese Mission ist bis heute Fundament der Unternehmensphilosophie. Sie hat Schöck zum führenden Anbieter für zuverlässige und innovative Lösungen zur Verminderung von Wärmebrücken und Trittschall, für thermisch trennende Fassadenbefestigungen sowie Bewehrungstechnik werden lassen. Produkte von Schöck ermöglichen eine rationellere Bauweise und sichern nachhaltig die Bauqualität. Im Mittelpunkt stehen der bauphysikalische Nutzen und die Energieeffizienz. Für das Bauen von morgen treibt Schöck mit dem Bereich Digitalisierung den Workflow von der Planung bis zur Baustelle voran.

Schöck Bauteile GmbH
Zusätzlicher trittschalldämmender Aufbau bei Balkonen nur noch dort, wo er notwendig ist: Mit dem neuen und standardisierten Verfahren können sichere und qualifizierte Entscheidungen in Bezug auf die Anforderungen an den Trittschallschutz bei Balkonen getroffen werden.
Schöck Bauteile GmbH
Neues und standardisiertes EAD-Prüfverfahren 050001-01-0301 (adopted version) sorgt für Verlässlichkeit bei der Bestimmung von Trittschall-Kennwerten für Balkondämmelemente.
Schöck Bauteile GmbH
Erstmals verlässliche und vergleichbare Trittschall-Kennwerte für tragende Wärmedämmelemente wie dem Schöck Isokorb durch neues EAD-Prüfverfahren.

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